Was sind Lebenskompetenzen?
"Lebenskompetenzen
sind diejenigen Fähigkeiten, die einen angemessenen Umgang sowohl mit
unseren Mitmenschen als auch mit Problemen und Stresssituationen im
alltäglichen Leben ermöglichen. Solche Fähigkeiten sind bedeutsam für
die Stärkung der psychosozialen Komeptenz." (WHO 1994)
1. Selbstwahrnehmung und Einfühlungsvermögen
Ein
differenziertes und reflektiertes Bild seiner selbst entwickeln, eigene
Stärken und Schwächen kennen, sich seiner Wünsche, Bedürfnisse,
Befindlichkeiten und Abneigungen bewusst sein. Voraussetzung für
Empathie, zwischenmenschliche Beziehungen und Kommunikation. Positiver
Selbstwert und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
2. Umgang mit Stress und negativen Emotionen
Stress, Angst und deren Auslöser bewusst wahrnehmen, über Möglichkeiten der Stressreduktion verfügen:
Umgebungsbedingungen
oder den Lebensstil ändern, sich entspannen können. Gefühle bei sich
und anderen wahrnehmen und angemessen damit umgehen.
3. Kommunikation, Selbstbehauptung/Standfestigkeit
Sich
verbal und nonverbal ausdrücken können in einer Weise, die der
Situation und der umgebenden Kultur angemessen ist. Meinungen und
Wünsche, Bedürfnisse und Befürchtungen äußern können, um Rat und Hilfe
fragen.
4. Kreatives, kritisches Denken, Problemlösen
Informationen
und Erfahrungen objektiv reflektieren können: Probleme sorgfältig
analysieren: "ein gut definiertes Problem ist ein halb gelöstes
Problem", Entscheidungsalternativen finden, gegeneinander abwägen, aus
Erfahrung lernen durch Selbstevaluation.
5. Information
Spezifisches
Wissen in verschiedenen Bereichen, wenn es z.B. um Gesundheit geht.
Wissen über den eigenen Körper, über schädigende Wirkung verschiedener
Substanzen, über Ernährung, aber auch über "Normalitäten": Rauchen
wirklich so viele? Mögen Männer wirklich nur ganz dünne Frauen?